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Eine Temperatur 20 -25 °C in der Wachstumsphase sind weiterhin ideal, da geringere Temperaturen die Wahrscheinlichkeit eines Insekten oder Pilzbefalls verringert.

Bei Temperaturen um 30°C wird zwar das Wachstum durch den bei höheren Temperatur bedingten Stickstoff Austausch stimuliert, jedoch ist es den Kompromiss einer niedrigeren Temperatur für eine gesunde Hanfpflanze wert.

In der Nacht (Ruhephase) kann die Temperatur schon bis 10 °C sinken, ohne das die Pflanze dadurch einen Schaden erleidet.

Jedoch sollten die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht nicht zu hoch sein, da es durch die daraus resultierende hohe Feuchtigkeit zu Schimmel führen kann.

Die Luftfeuchtigkeit sollte in der vegetativen Phase zwischen 40-60 % liegen.

Der Ventilator im Anbau (Grow) Bereich hat mehrere Zwecke und dient dem regulieren des Anbauklimas.

Zu einem wird durch den erzeugten Wind der auf die Hanfpflanzen trifft die Pflanze trainiert und Stamm und Blattwerk werden stärker und dichter.

Zum anderen verringert sich die Feuchtigkeit und senkt so die Wahrscheinlichkeit eines Schimmel oder Insektenbefalls.

Weiters sorgt die Umluft auch noch dafür das sich gestaute Hitze verflüchtigt.

Ein Ventilator lässt sich in Kombination mit Zeitschaltuhr gut steuern. Man sollte sich je nach Anbau einen Zeitplan für die Phasen erstellen, in denen der Ventilator läuft. Zum Beispiel jede halbe Stunde für 5 Minuten.

hanfpflanze richtig düngen

Die Frage, ob gedüngt werden soll oder nicht, bezieht sich eher auf die Ausgangserde. Hat die Erde genügend Nährstoffe so muss wenig bis gar nicht über die wachsende Phase gedüngt werden.

Das hängt natürlich davon ab wie lange die Hanfpflanze in der wachsenden Phase und in einem Topf mit der selben Erde ist. Die Nährstoffe die sich in der Erde befinden brauchen sich über kurz oder lang auf und werden ausgewaschen.

Wenn du einen großen Topf verwendest (ca. 2 Liter) sollte aber genug Erde zur Verfügung stehen, um der Hanfpflanze über die wachsende Phase, welche ca. 2 – 4 Wochen andauert, ausreichend Nährstoffe mitzugeben.

Mit einem N-P-K Dünger der auf das Wachstum und vorgedüngte Erde abgestimmt  ist, kann aber bei Bedarf schon in den ersten Wochen nach dem Umtopfen gedüngt werden.

Nach ein paar Wochen wird die Erde durchdrungen sein von den Wurzeln. Die Hanfpflanze sollte ab dann in den nächst größeren Topf mit frischer Erde umgetopft werden.

Somit können die Wurzeln weiterwachsen um der Hanfpflanze die benötigte Flüssigkeit und Nährstoffe zu liefern um groß und stark zu werden. Außerdem spart man sich nach dem Umtopfen das Düngen wieder für die erste Zeit.

Nach ca. 4 Wochen normalen Wachstum kann in der Regel mit dem Düngen eines N-P-K Dünger der auf das Wachstum ausgelegt ist, begonnen werden.

Beachtet dabei aber das Zuchtschema und macht euch einen Dün geplan. Beobachtet die Zeichen der Hanfpflanze und reagiert gegebenenfalls auf Mangelerscheinungen.

Mit einem EC Tester kann der Nährstoffsalzgehalt und mit einem PH Tester der richtige PH Wert ermittelt werden.

Also beachte: Düngen hängt von der Ausgangsbasis, also der Erde ab. Verwendest du eine gute Erde und topfst du deine Pflanze regelmäßig um, muss kein Dünger verwendet werden.

 

maria

Die Hanfpflanze kann über die Blätter Flüssigkeit und Nährstoffe aufnehmen und das macht sie auch.

So kann man nach heißen und trockenen Tagen die Pflanze unterstützen, indem man sie mit Wasser besprüht und so sich damit schneller ihr Flüssigkeitshaushalt regulieren lässt.

Auch Mangelerscheinungen wie zu wenig Stickstoff oder Phosphor lassen sich durch Zugabe von Dünger in das Sprühwasser schneller beheben.

Das ist jedoch kein Ersatz für ein gesundes und nährstoffreiches Wurzelwerk, sondern eher ein „Tuning“ um gewisse kleine Mängel im Nährstoffhaushalt auszugleichen.

Außerdem wird durch den feinen Wasserstaub die Luftfeuchtigkeit erhöht. So kann dadurch unter anderem einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit entgegengewirkt werden.

Die Hanfpflanzen NICHT unter aktiver Beleuchtung besprühen und auch nicht kurz vor dem Beginn der Beleuchtungsphase. Durch das Wasser auf der Hanfpflanze können die Blätter und Blüten durch das einstrahlende Licht verbrennen.

hanf richtig giessen

Jede Hanfpflanze braucht von Grund auf einen richtigen Ablauf beim Gießen. Anders als bei anderen Pflanzen sollte man darauf achten, die Hinweise einzuhalten, damit aus dem kleinen Steckling eine schöne Pflanze wird.

Hanf braucht feuchte und keine Nasse Erde. Man bekommt eine feuchte Erde zustande, indem man die Erde solange bewässert bis sie von oben bis unten gleichmäßig feucht ist.

Da mit ihr sicherstellt, dass das überschüssige Wasser auch wieder abläuft, verwendet einen Topf mit Löchern am Boden. Damit wird die Staunässe vermieden und eure Wurzeln „saufen“ nicht ab.

Gegossen wird erst wieder wenn die Erde auch ca. 1 cm unter der Erdoberfläche trocken ist.

Gießt die Hanfpflanze immer wenn nötig vor dem Beleuchtungszyklus bzw. in der Früh, so wird der Hanfpflanze die benötigten Nährstoffe und Wasser über den Tageszyklus bereitgestellt.

Die Temperatur des Gießwasser sollt nicht zu kalt und nicht zu warm sein. Ideal ist auch hier eine Temperatur von 18 – 24 °C.